Schulhof-Check: Der Tote Winkel – eine wichtige Erfahrung für mehr Sicherheit
Was kann ein Lkw-Fahrer eigentlich sehen – und vor allem: Was kann er nicht sehen? Dieser Frage sind die vierten Klassen am Appelhoff im Rahmen eines besonderen Schulhof-Checks nachgegangen.
Mit großer Unterstützung der Polizei Hamburg sowie der Spedition Ernst Pfaff GmbH wurde ein echter Lkw auf dem Schulhof bereitgestellt. Mithilfe von Flatterband markierten die Expertinnen und Experten anschaulich die sogenannten „toten Winkel“ – also Bereiche rund um das Fahrzeug, die für den Fahrer trotz Spiegeln nicht einsehbar sind. So konnten die Schülerinnen und Schüler direkt erkennen, wie schnell Personen in diesen unsichtbaren Zonen verschwinden können.
Ein besonderes Highlight war, dass die Kinder selbst auf dem Fahrersitz Platz nehmen durften. Aus dieser Perspektive wurde deutlich: Selbst wenn Menschen ganz in der Nähe des Lkw stehen, bleiben sie für den Fahrer oft unsichtbar. Diese eindrückliche Erfahrung sorgte bei allen Beteiligten für großes Staunen und Nachdenken.
Warum ist das so wichtig?
Gerade im Straßenverkehr gehören tote Winkel zu den häufigsten Gefahrenquellen – insbesondere für Kinder, die Entfernungen und Blickfelder noch nicht immer richtig einschätzen können. Durch praktische Übungen wie diese lernen sie frühzeitig, Gefahrensituationen zu erkennen und sich richtig zu verhalten. Die wichtigste Regel lautet: Immer ausreichend Abstand zu großen Fahrzeugen halten und sich niemals im toten Winkel aufhalten.
Das Fazit der Kinder vom Fahrersitz aus war eindeutig: „Man sieht viel weniger, als man denkt!“
Wir bedanken uns herzlich bei der Polizei Hamburg und der Spedition Ernst Pfaff GmbH für diese anschauliche und lebensnahe Verkehrserziehung, die einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler leistet.






